TÄtigkeitsschwerpunkt

Schematherapie (n. Young)

Aufgrund biografischer Erfahrungen entstehen sog. Schemata. Schemata sind tief verankerte, stabile Sichtweisen (z.B. "Ich bin nur liebenswert, wenn ich etwas leiste"). Sie bestehen aus Erinnerungen, Körperempfindungen und Kognitionen, die uns durch sog. Trigger zu hoch emotionalem Verhalten veranlassen. Während eines solch emotionalen Zustandes befinden wir uns in einem Modus, der verschiedene Bewältigungsstrategien hervorruft: Überkompensation (z.B. Perfektionismus), Unterwerfung (z.B. sich in einem Umfeld bewegen, welches einen tatsächlich nur nach der Leistung bewertet) und Vermeidung (z.B. Flucht in die Arbeit oder substanzgebundene Süchte). Diese Bewältigungsstrategien führen zu immer wiederkehrenden Problemen wie Depressionen, Ängsten oder Konflikten etc. Im Rahmen der Therapie werden hartnäckige Schemata durch verschiedene Methoden (kognitive Umstrukturierung, Imaginative Verfahren und Elementen aus der Gestalttherapie) bearbeitet und durch funktionale Strategien ersetzt, die eine Lebensführung unter den aktuellen Gegebenheiten erleichtern.

 

 

 

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